







Es war einmal...
Die
Existenz des Anwesens lässt sich bis ins Jahr 1605 zurückverfolgen.
Eine bis heute noch nicht entschlüsselte Inschrift
am Eckquader des Fachwerkhauses
stammt
vermutlich aus jener Zeit.
Das prächtige Fachwerk wurde von einem Zimmermann
aus
der Pfalz, "dem
Landauer", um 1626 gefertigt.
Es war viele Jahrzehnte unter Putz verborgen,
bis es der Großvater der jetzigen Inhaberin,
Metzgermeister
Josef Haas, 1950 freilegen ließ.
Die "Krone" war im 17./18. Jahrhundert Station der Postkutsche,
der ehemals im Innenhof gelegene Stall
diente zum Pferdewechsel. Eine große Sandsteintränke mit Wappen
und der Jahreszahl 1832 konnte erhalten werden.
Zu Zeiten, als Denzlingen unter fürstlicher Verwaltung stand,
war die
"Krone" Gerichtsstandort, wovon das mächtige Sandsteinwappen vor dem Haus
heute noch zeugt.
Wie seit jeher üblich, hängt als Zeichen des "Realwirtschaftsrechts" ein
Schmiedeeisernes Wirtshausschild bis heute
an der Giebelseite
des Hauptgebäudes.
Die einstige Dorfwaage befindet sich im Innenhof,
die
oberirdische Mechanik ist noch sichtbar.
Hier haben die Bauern der Umgebung ihre Waren und das Schlachtvieh gewogen, um es anschließend zu verkaufen.
Ein Rechnungsbeleg der Gemeindeverwaltung
aus dem
16. Jahrhundert bezeugt diese lange Tradition, die bis Ende
der Siebzigerjahre zum Alltag in der "Krone" gehörte .